Was macht DOTZON?

Wir sind ein spezialisiertes Beratungsunternehmen, das Gebietskörperschaften und Organisationen bei der Realisierung von Top-Level-Domains (gTLDs) unterstützt.

Wir verfügen über ein einzigartiges Know-how, umfassende Erfahrung und das Netzwerk, das für die Realisierung von Top-Level-Domains notwendig ist.

Wer will eine .marke?

ICANN San Francisco – Kommt eine .marke-Kategorie?

Bereits heute starten die ersten Veranstaltungen im Rahmen des 40. Meeting der ICANN in San Francisco. Aus Sicht der Interessenten und Bewerber für neue Top-Level-Domains sind die anberaumten Sitzungen des ICANN-Direktoriums zusammen mit den Regierungsvertretern des GAC zum Thema new gTLDs. Es bestehen Erwartungen, dass die Sitzungen dazu führen, dass das Bewerberhandbuch (Applicant Guidebook, AGB) wie vom ICANN Direktorium angekündigt am 14. April vorliegen soll. Für .brand TLDs für Unternehmen werden in diesem Rahmen gesonderte Regeln erwartet, z.B. die Möglichkeit auf den Verzicht eines Registrars (dotbrand Single Registrant Modell).

Der aktuelle .brand Zeitplan bei ICANN

Nach dem 2-tägigen gemeinsamen Meeting der ICANN-Direktoren und der Regierungsvertreter bei ICANN in Brüssel haben wir die Zeitplanung für die Einführung neue Endungen nach dem Schema dotMARKE, dotFIRMA und dotBRANCHE aktualisiert. Bei dem Treffen, bei dem wir offiziell als Beobachter zugelassen waren, ging es um die Klärung verschiedener noch offener Punkte bei der Einführung der neuen generischen Domainendungen. Die Regierungsvertreter des Governmental Advisory Committee, kurz GAC, haben zu dem Meeting eine umfassende Dokumentation ihrer Interessen im so genannten GAC indicative scorecard on new gTLD outstanding issues listed in the GAC Cartagena Communiqué zusammengefasst.

DOTZON spricht auf der Domain Pulse Konferenz zu .marke

dotbrand tldsWie schon in den Vorjahren wird die gemeinsame Domainkonferenz Domain Pulse von DENIC (.de), NIC.at (.at) und SWITCH (.ch) wieder die wichtigste Domainveranstaltung im deutschsprachigen Raum sein. Die Konferenz findet am 17.-18. Februar in Wien statt.

Mit dem Vortrag “Update: Die neuen gTLDs kommen!” sind wir wieder Sprecher und werden über die mittlerweile doch recht bunte Landschaft der kommenden neuen Endungen sprechen und dabei neue Geschäftsmodelle und Perspektiven für interessierte Städte (dotStadt), Unternehmen (dotFirma), Marken (dotMarke) und Entrepreneure (dotIdee) vorstellen. Das komplette Programm findet sich unter http://www.domainpulse.at/de/programm

DOTZON Vortrag zu dotBrand Top-Level-Domains 1. Teil, Teil 2, Teil 3

Bewerbungsstart am 01. August 2011?

Kurzes Update vom ICANN Meeting in Cartagena, Kolumbien: In der Vorbereitung zum Meeting hat ICANN drei mögliche Einführungsszenarien vorgestellt, von denen wir das Szenario mit einer Öffnung des Bewerbungsfensters am 01. August 2011 am wahrscheinlichsten halten. Das ICANN-Direktorium wird sich mit Regierungsvertretern in den kommenden Wochen zu einem mehrtägigen Arbeitstreffen mit den letzten offen Fragen zum Bewerberhandbuch (Applicant Guidebook, AGB) beschäftigen, u.a. mit dem Schutz von Markenrechten.

Den aktuellen Zeitplan auf Basis der von ICANN publizierten Daten finden Sie unter http://dotzon.net/Zeitplan-ICANN-dotBRAND-TLDs.pdf

Für .marke wird es einfacher und günstiger

dotbrand-specialAm 12. November 2010 hat ICANN das so genannte “Proposed Final gTLD Applicant Guidebook“, kurz AGB, veröffentlicht. Es ist die vorläufige Endfassung des Bewerberhandbuchs für neue generische Top Level Domains. Grundlegende Änderungen sind nach Meinung der ICANN nicht mehr zu erwarten, da die beiden letzten großen Themen (Vertical Integration sowie Morality & Public Order) durch Beschlüsse des ICANN-Direktoriums Eingang in das vorliegende 305-Seiten starke Werk gefunden haben.

Auf dem kommenden ICANN-Meeting in Cartagena de Indias (Kolumbien, 5.-10. Dezember 2010) ist die endgültige Verabschiedung am 10. Dezember 2010 vorgesehen. Ins AGB eingefügt werden dann noch letzte Details wie die weiteren Daten, z.B. des Bewerbungsfenstern und URLs. Am 10. Januar 2011 soll die finale Fassung erscheinen. Nach einer viermonatigen globalen Informationskampagne von ICANN ist die Öffnung des Bewerbungsfensters für voraussichtlich den 30. Mai geplant.

Für Bewerber um .unternehmen, .marke oder .produkt, sofern sie eine ausschließlich eigene Nutzung der Domains vorgesehen haben und Domains nicht externen Dritten zur Verfügung stellen wollen, ergeben sich vorteilhafte neue Regelungen. So kann nunmehr nur noch ein einziger “Registry Services” Dienstleister die Funktion von Registry- Service-Provider und Registrar ausfüllen. Diese Regelung vermindert insbesondere die technischen Kosten für eine einfache bzw. defensive Top-Level-Domain.

Weiterhin gilt aber, dass eine Bewerbung um den eigenen Unternehmensnamen eine so genannte “community-based” Bewerbung sein wird, da .unternehmen nicht, wie .com,  für jedermann frei registrierbar sein soll. Vorteil der Community-Bewerbung ist zudem, dass sie Bewerbungen um gleichnamige Standard-Bewerbungen überlegen ist. So würde eine Unternehmens-TLD wie .man von der MAN AG eine .man, die allgemein von Männern registrierbar sein soll, ausstechen.

Für weitere Fragen zum Bewerbungsverfahren und für die Durchführung Ihrer Bewerbung stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

Es wird ernst – Startschuss für .brand am 30. Mai 2011?

Auf dem letzten Meeting der ICANN-Direktoren am vergangenen Donnerstag haben diese einen Arbeitsplan beschlossen und an die ICANN-Mitarbeiter zur Ausführung weitergegeben, nach dem das Bewerbungsfenster für neuen generische Top-Level-Domains (gTLDs) am 30. Mai 2011 öffnen soll. Die finale Version des Bewerberhandbuchs (Applicant Guide Book) soll dann vorher bereits am 10. Januar 2011 veröffentlicht werden, eine Vorversion (Proposed Applicant Guidebook, AGB) soll schon in wenigen Tagen am 09. November erscheinen.

PDF Originalgröße DIN A4 hier.

Nachdem ICANN seit Juni 2009 keine Zeitplanung mehr veröffentlicht hatte, sind wir zuversichtlich, dass die Anweisung des ICANN-Direktoriums nun endlich den Abschluss der Bewerbungsvorbereitungen einläutet.

Offen ist hingegen weiterhin die Frage, ob Bewerber für eine kleine (mit wenigen Domains) oder defensive .brand Top-Level-Domain eine gesonderte Behandlung im Bewerbungsverfahren erfahren sollen, die insbesondere mit einer Vereinfachung des technischen Betriebs einhergehen könnte. Im Gespräch ist hier das so genannte SRSU (Single Registrant, Single User) Modell, bei dem kein externer Registrar mehr involviert sein müsste.

Spätestens am 10. Januar 2011 sollte aber auch diese Frage geklärt sein.

81% sehen die .brand TLD als Masterbrand

Eine aktuelle, weltweite Studie des World Trademark Review Magazin (www.worldtrademarkreview.com) unter hausinternen Anwälten großer Unternehmen, bei mit den neuen gTLDs beschäftigten Anwälten und Marketingexperten hat ergeben, dass 54% der Befragten mit Ja / Wahrscheinlich / Vielleicht auf die Frage geantwortet haben , ob sie sich für eine eigene TLD bewerben werden.

Von diesen bestätigten 81%, wie z.B. Canon, dass die jeweilige .brand dann auch der Masterbrand werden würde. Die vollständige Studie soll in Januar 2011 Ausgabe publiziert werden.

Wer will seine .marke?

In der Kommentierungsphase zum 4. Entwurf des Bewerberhandbuchs bei ICANN hat sich DOTZON wieder für die Interessen von deutschen Unternehmen, die Kunden sind, eingesetzt. Wir haben dabei insbesondere die Zeitplanung, die letzten offenen Fragen zum Markenschutz und die Verlässlichkeit des Bewerbungsprozesses aufgegriffen.

Zahlreiche Unternehmen und Organisationen haben ebenfalls Kommentare eingereicht, u.a. Adobe, AT&T, Coca Cola, HSBC, IBM, Microsoft, News Corp., Lego, Nestle, Philip Morris, Red Bull, Time Warner, Vestas und Verizon.

Neben Canon hat sich seit neustem auch Unicef bekannt, sich für eine .unicef Top-Level-Domain bewerben zu wollen. Es ist aber davon auszugehen, dass eine Reihe weiterer Unternehmen, auch ein Teil der oben genannten Unternehmen, sich für ihre .marke bewerben werden.

dot.marke wird dot.de und dot.com ersetzen

Dirk Krischenowski, Partner beim Berliner Top-Level-Domain Beratungsunternehmen DOTZON GmbH sagt anlässlich des ICANN-Meetings in Brüssel:

“Eigene .marke Top-Level-Domains (auch dotmarke oder dotbrand TLDs genannt) werden.de und .com Domains in der Kommunikation und als Firmenadresse kurzfristig ergänzen und langfristig ersetzen. Nicht nur weil sie intuitiver sind, sondern weil Suchmaschinen sie gebührend honorieren.”

.brand – Abwarten ist keine Strategie

Eine für Markeninhaber wichtigte Sitzung auf dem 38. ICANN Meeting in Brüssel hatte den Titel „Brand Management in the Age of New gTLDs” und wurde von dem Londoner Markenrechtsexperten Nick Wood moderiert.

Unter Beteiligung zahlreicher Vertreter global agierender Großunternehmen, darunter der BBC, British Telecom, Google, HSBC, Nestle, Nokia, Orange, RedCross,  Verizon und Yahoo sowie einiger großer auf IP-Rechte spezialisierter Kanzleien wurde kontrovers über die Chancen und Risiken von .brand Top-Level-Domains diskutiert.

Gemeinsamer Nenner der Podiumsteilnehmer und der Publikumsbeiträge war, dass es für ein Unternehmen die schlechteste Alternative ist, bei der Evaluation neuer Top-Level-Domains einfach abzuwarten. Vielmehr sollten Unternehmen aktiv und fundiert entscheiden, ob die Chancen, die beispielsweise eine .bayer, .aspirin oder .pharma bieten können, die Risiken überwiegen oder nicht. So wird z.B. beim International Red Cross  der Antrag einer .redcross TLD derzeit intensiv geprüft. Aus Sicht von Orange wird es in Bezug auf SEO und SEM sicher eine Übergangszeit von Brand.com zu .brand geben, aber langfristig werden Unternehmen die Kommunikation auf eine .brand umstellen.

Derzeit besteht bei zahlreichen Unternehmen allerdings noch die Auffassung, dass der Aufwand für die Beantragung einer TLD mit dem einer Markenanmeldung vergleichbar sei und man kurzfristig entscheiden könne. Laut Panelisten sollte man aber eher den Vergleich mit einer komplexen Jahressteuererklärung ziehen, für die man zahlreiche Mitarbeiter und viele Wochen Zeit benötigt.

Die Diskussion bestätigt unseren Ansatz: Als erfahrenes Beratungsunternehmen führen wir mit Unternehmen zunächst einen Workshop unter Beteiligung der relevanten fachabteilungen durch. Die Workshopergebnisse dienen als Basis für eine fundierten Entscheidungsvorlage für eine Go oder No-Go Entscheidung.

Präsentation / Transkript der Session